08.02.26 Auskranen: Sveti Filip i Jakov
08.02.26
Heute ist ein sonniger Tag, ideal für Außenarbeiten am Schiff. Voller Elan machen wir uns fertig für die Arbeit...

...da ruft Robert an. Er hat in der neuen Marina in Sveti Filip i Jakov einen Liegeplatz angefragt.

Der Ort liegt ca. 15 Minuten von Sukošan entfernt, Richtung Biograd. Da so schönes Wetter ist und uns das auch interessiert beschließen wir kurzfristig einen Sonntagsausflug zu machen. Wir wechseln in den Golf und starten los.
Der Ort schaut nett aus...

...und an der Promenade am Meer, bei der Marina, gibt es ein paar Lokale, wo sich heute, Sonntag, einiges abspielt. Schaut gemütlich aus.

Die Marina ist ganz neu, sie hat das erste Jahr geöffnet, sehr klein und es scheinen noch einige Plätze frei zu sein. Die kleine Rezeption hat geöffnet. Da sitzen aber nur zwei junge Wachbeamte, die können uns keine Auskunft geben. Zumindest überlassen sie uns die abgenudelte Preisliste, die am Pult liegt. 😆
Wir studieren sie...

...und dann hat sich das Thema für uns schon wieder erledigt. So viel günstiger ist es hier für unsere Life nicht.
Zeit für einen Sonntagsespresso in dem gemütlichen Café das wir beim Parken gesehen haben.

Schön wieder einmal draußen sitzen zu können. Die Sonne scheint uns ins Gesicht und ich befürchte schon einen Sonnenbrand zu bekommen, weil ich natürlich nicht eingeschmiert bin.
Zurück in Sukošan wechseln wir das Auto und dann geht's jetzt wirklich an die Arbeit zur Life.
Heute wollen wir, weil es so schön trocken ist, endlich das Bimini wieder aufziehen.

Der Sattler kommt am Dienstag und da soll alles für ihn bereit sein.

Wir müssen die Achterstage durchfädeln und den riesigen Stoff bändigen...

...und das unter Zeitdruck, denn plötzlich wird der Himmel wieder grau.

Wir wollen das Bimini verkürzen lassen, das Ursprüngliche ist uns zu groß. Zwar bietet es mehr Sonnenschutz aber auch weniger Sicht und wir würden ja gerne was sehen, wenn wir segeln.

Gerade rechtzeitig als der Regen einsetzt sind wir mit dem Anbringen und Zusammenbinden fertig.

Endlich Zeit für ein Frühstück.

Ein kleiner Überblick: der blaue Punkt ist zur Zeit unser Arbeitsbereich, der gelbe Stern der Schlafbereich.

Andreas hat bei anderen Schiffen hier gesehen, dass Einige den Querträger vor dem Einstieg zum Schiff auf einer Seite gelöst haben. Auch keine blöde Idee, dann braucht man nicht immer so umständlich drübersteigen. Machen wir auch.

Strom ist hier inbegriffen, den brauchen wir auch, sowohl für das Werkzeug am Schiff und unten am Boden.

Unter Deck ist die Life wieder im Baustellenmodus - ein gemütliches Sitzen ist zur Zeit nicht möglich. Gut, dass wir Luigi haben.

Meine nächste Aufgabe ist das Abschaben des Bewuchs von der Logge.

Was ich heute gelernt habe: Wenn ich überkopf arbeite und etwas abschabe, kann etwas herunterfallen. ☝️
Ist auch passiert, genau ins Aug. Eine Schutzbrille muss her.☝️

Der Regen hat nur kurz angehalten, die Sonne lässt sich wieder blicken.

Zufrieden bewundern wir den Entwurf des kleineren Biminis.

Ich bin mit meinen spärlichen Arbeiten fertig und verbringe ein bisschen Zeit lesend in der Sonne.

Später genießen wir die letzten Sonnestrahlen vor dem Sonnenuntergang gemeinsam an Deck der Life...

...bevor sich Andreas wieder an die Arbeit macht und Luigia zu kochen beginnt.

Plötzlich fällt mir ein, dass wir heute noch Gas zum Heizen tanken müssen und die Tankstellen nicht so lange geöffnet haben. Schnell sausen wir los...

...die erste Tankstelle hat tatsächlich geschlossen aber bei der nächsten haben wir Glück. Luigi wird gleich doppelt betankt.

Zu Hause setzt Luigia den Kochvorgang fort.


Es gibt: Penne frutti di mare oder auch Joso Nudeln genannt. Noch eine Konkurrenz für Joso.
