24.09.26 3 Wochen ⛵️: Novigrad III
24.09.26
In der Früh ist es schon bewölkt, für heute Abend ist Regen und in der Nacht starker Wind angesagt.

Unser Plan ist zurück nach Umag zu fahren und dort den Regen abzuwettern. Gegen Mittag soll Wind kommen also machen wir es uns am Vormittag noch gemütlich.

Die neue Art Kaffee zu kochen wird auch schon zur Routine.

Für die Schapps, die durch den engen Spalt schwer zu öffnen sind, hat Andreas eine coole Lösung gefunden.

Und mit dem Wasser sind wir auch sehr sparsam: nach 5 Übernachtungen haben wir immer noch 75%.

Gegen Mittag checken wir die Lage: immer noch kein Wind.

Da wir in den nächsten Tagen ja weiter in den Süden wollen beschließen wir noch eine Nacht in Novigrad zu bleiben. Wir bereiten uns ein schnelles Mittagessen...

...und verbringen den Nachmittag lesend am Schiff. Zwischendurch kommt der Kassier, der extrem freundlich ist. Er nimmt auch wieder unseren Müll mit - hier in Novigrad ist das gratis.
Irgendwann beschließen wir doch noch einen Abstecher in den Ort zu machen. Wir müssen Lebensmittel einkaufen und wollen ein bisschen von Schiff runterkommen.
Heute sind allerdings hohe Wellen, das Einsteigen ins Dingi ist schon mühsam. Und warum auch immer - denn so kalt ist es eigentlich nicht - haben wir Turnschuhe, lange Hose und Jacke an.
Wir fahren zum Anlegesteg für die Dingis und sehen zwar, dass der Wasserstand heute viel niedriger ist. Aber wie schon die letzten Tage steigen wir nicht bei der Leiter aus sondern daneben und wollen über die Mauer klettern. Mir kommt ein Mann zur Hilfe, der mir die Hand reicht. Allerdings sind wir so weit unten, dass ich es nicht schaffe hinaufzusteigen. Es kommt eine Welle und dann ist das Dingi weg und ich hänge nur mehr an dem Arm meines Helfers. Andreas gelingt es das Dingi wieder unter meine Füße zu schieben und ich schaffe es irgendwie hinaus. Ich will mich gerade umdrehen und Andreas sagen, dass das heute zu hoch ist und er zur Leiter fahren soll, da sehe ich schon, dass er mitten im Aufstieg ist. Natürlich kommt bei ihm auch eine Welle und - Platsch - liegt er im Wasser.

Leute kommen angelaufen um zu helfen aber es ist eh alles ok und ich kann mich vor Lachen kaum noch halten.
Wir treten die Rückreise an und machen uns einmal ans Waschen und Trocknen.

War ein kurzer aber sehr lustiger Ausflug.
Statt in Novigrad verbringen wir den Abend unter Deck in der Life...

...und warten auf den Regen.

Der kommt dann wie vorhergesagt gegen 22:00, mit Blitz und Donner.

Der erste Test ob die Dachluke dicht ist.
Während des Lesetages hab ich auch meinen Italienischkurs mit Franceska gemacht und folgenden nützlichen und zutreffenden Satz gelernt:
Frase del giorno:
Noi abbiamo visto un bellissimo tramonto ieri.
Wir haben gestern einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen.