25.09.26 3 Wochen ⛵️: Vrsar, Orsera
25.09.26
Heute scheint wieder die Sonne. Das lässt auch die Wäsche endgültig trocknen.

Wir testen seit 2 Tagen die Heizung am Abend aber sie scheint doch zu schwach zu sein. Da wird noch was umgebaut werden müssen. Dennoch hat sie gestern beim Trocknen vom Gewand, das wir in die Nasszelle gehängt haben, ihr Gutes getan. Den Rest macht jetzt die Sonne.
Ich bereite jetzt immer täglich eine Flasche Zitronensaft zu, den wir dann tagsüber eisgekühlt trinken. 💯💪

Der Kühlschrank ist schon ziemlich leergefressen. Wir müssten eigentlich einkaufen - ach ja, wir waren gestern ja schon am Weg.

Heute haben wir aber keine Lust mehr. Wir legen lieber ab und begeben uns zu unserem nächsten Ziel: in die Ankerbucht Orsera vor Vrsar.
Wir hören von Michi und Robert, die die Nacht in San Rocco verbracht haben, dass dort stärkere Bora war und immer noch ist. Bei uns geht so wenig Wind, dass wir zu Beginn motoren müssen.

Später steigt er auf 2-3 BF und wir setzen die Segel.

Beim Steuern im Schatten ist es kühl, also muss ich bei der Hitze auf lange Hose und Ärmel umsteigen.

Wir kommen segelnd vor Vrsar an...

...und suchen uns einen Ankerplatz für heute Nacht.

Die Bucht ist gut gefüllt. Liegt wahrscheinlich auch an der Konoba die sich dort befindet. Robert und Iris, die vor ein paar Tagen hier gegessen haben, haben uns erzählt dass das Lokal dieses Wochenende seine Saison beendet, deshalb wollen wir nochmal dort vorbeischauen.
Außerdem haben wir heute unseren Jahrestag und den wollen wir hier mit einem Abendessen feiern.
Also heißt es Außenboarder aufs Dingi wuchten, uns ins Dingi wuchten und an Land knattern.
Alle Tische am Meer sind reserviert, aber wir finden einen Bar-Tisch wo wir direkt zum Meer schauen - den finde ich eh genialer,...


...mit Blick auf Gray und Life.

Alle sind sehr freundlich hier, das Essen ist ausgezeichnet...

...aber wieder einmal haben wir viel zu viel bestellt bzw. sind die Portionen viel zu groß.

Die Thunfischsteaks schaffen wir nur zur Hälfte, der Rest wird uns eingepackt, den gibts morgen.
Palatschinke geht aber immer und der On the house ist dann unseres Magens Rettung.

Danach zieht es uns zurück aufs Schiff, wir sitzen lieber dort zusammen. Eine zeitlang lassen wir das Abendrot auf uns wirken. Und wir beobachten ein deutsches Pärchen, die wir liebevoll Jens und Janke nennen, wie sie sich jetzt noch vor Anker legen.

Dann wechseln wir nach unten und verbringen bis nach Mitternacht einen gemütlichen Abend, mit Liedern die uns wichtig sind...


...Rotwein aus San Rocco...

...und unserem Lied.
